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Mein Kampf gegen den Krebs

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Aufgeben ist keine Option

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Januar 2020

Ich hatte mir so viel für das neue Jahr vorgenommen. Seit einigen Monaten rauchfrei, nur noch diese lästige Erkältung auskurieren und dann mit Ruhe und Ausdauer nach und nach etwas gegen das Übergewicht und die Kurzatmigkeit tun, um mit meiner lieben Frau zusammen das Leben zu genießen.

Leider hat sich diese lästige Erkältung als schwere Lungenentzündung herausgestellt. Gleichzeitig hat man dabei den Grund für meine sich schnell verschlimmernde Kurzatmigkeit herausgefunden. Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Ich hatte mit der Diagnose COPD gerechnet und für mich schon Wege überlegt, dagegen etwas zu unternehmen, aber an Krebs hatte ich nie gedacht. Im ersten Moment war ich schon sehr überrascht, aber seltsamerweise nicht schockiert. Mittlerweile habe ich mich mit der Diagnose angefreundet. Alleine schon weil ich meinem Gegner jetzt viel besser einen Namen und ein Gesicht geben kann.

Eine simple Wahrheit

Die Worte "inoperabel" und "unheilbar" habe ich für mich nicht akzeptiert. Für mich steht fest, dass ich, solange mir die Luft zum Atmen reicht, mit Gottes Hilfe und der Unterstützung meiner ganzen Familie gegen die Tumore kämpfe. Ich bestehe einfach auf mein Recht auf ein persönliches Wunder. Natürlich muss ich bereit sein dafür auch etwas zu tun: Ernährungsumstellung, so viel Bewegung wie möglich und Mentaltraining.

Die Familie ist für mich das Rückgrat. Sie gibt mir die Kraft. Sie trägt mich auf einer Welle der Liebe, die ich mir so groß und großartig nie hätte vorstellen können. Jeder trägt auf seine Weise dazu bei. Selbst der Teil der Familie, der tausende Kilometer von mir entfernt lebt, könnte nicht näher sein. 

Ich habe in dieser kurzen Zeit gelernt, dass ich einer der reichsten Menschen auf der Welt bin und in aller Zufriedenheit auf ein glückliches und erfülltes Leben zurückschauen kann.

Gedreht von meinen lieben Cousins in Spanien (Kloster auf dem Montserrat, bei Barcelona)

Für mich das tollste Video der Welt

Ich war einige Tage im katholischen Klinikum in Mainz (kkm). Das kkm ist in unserer Region auch für seine hervorragende Pneumologie bekannt. Dort hat man sich nicht nur kompetent, sondern auch sehr herzlich um mich gekümmert. Obwohl sehr viel los war, fühlte ich mich zu keinem Zeitpunkt als Nummer oder Objekt, ganz im Gegenteil. Alle Mitarbeiter, egal ob Ärzte, Schwestern oder sonstiges Personal, strahlen Ruhe, Kompetenz und Herzlichkeit aus. Ich fühlte mich dort sehr wohl und gut aufgehoben. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Bilder aus dem Januar 2020

 

1. Brief eines ganz lieben Menschen

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Wenn Kollegen auch Freunde sind

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Jeden Tag geschehen Wunder. Wir müssen sie nur zulassen.